Photovoltaikanlage in Pfäffikon ZH

Die abgebildete Anlage ist eine von rund 2300 Photovoltaikanlagen, die von der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) gefördert wird und bereits in Betrieb ist. Ausgehend von allen geförderten Technologien speisen bereits über 2700 Kraftwerke erneuerbare Energie ins öffentliche Netz.

Eckdaten der Photovoltaikanlage

Anlageleistung10 kWp
Anlagekategorieangebaut
ModultypConergy S200P Polykristallin 50 Stk.
Jährliche Produktion10‘000 kWh
Ausrichtung ModuleSüd-Ost
Neigung der Module36°
WechselrichterSolarmax 2 Stk.
Inbetriebnahmedatum11.10.2007

 

Idee des Projekts

Das Ziel des Projekts war es, soviel Energie mit der Solaranlage zu produzieren, wie das Einfamilienhaus selbst an Eigenverbrauch aufweist. Das sind rund 9000kWh pro Jahr inklusive des Betriebes einer Wärmepumpe. Um diese Leistung zu erzeugen, musste die gesamte zur Verfügung stehende Dachfläche mit PV-Elementen abgedeckt werden.

Realisierung der Anlage

Aufgrund der Dachkonstruktion mit den zwei Dachfenstern ergab sich die Herausforderung, ein möglichst einheitliches Erscheinungsbild zu erzielen. Die Firma Iontec GmbH aus Richterswil ZH plante und realisierte die Anlage entsprechend den gestellten Anforderungen.

Nach der Baueingabe und der Anmeldung beim lokalen Elektrizitätswerk konnte die PV-Anlage realisiert werden. Die Bauphase dauerte ca. 2 Wochen. Es wurden ca. 130 Stück speziell angefertigte verstärkte Dachhaken sowie das Montagesystem angebracht. Anschliessend wurden die Module eingesetzt und die Strangverkabelung sowie der Netzanschluss bereitgestellt, so dass der Verteilnetzbetreiber abschliessend den Energiezähler montieren konnte.

Die Leistung der Anlage wurde auf zwei Wechselrichter verteilt, welche mit je zwei Modulsträngen belastet sind. Die Stränge sind in einem Feldverteiler zusammen verbunden, welcher zusätzlich über Schutzeinrichtungen, wie DC-Trennschalter, Strangsicherungen, Überspannschutz und Blitzschutz, verfügt.

Erfahrungswerte

Nach nun über drei Jahren erfolgreicher Inbetriebnahme kann eine äusserst positive Bilanz gezogen werden. Dank der Dachneigung von 36° werden die Module bei Regen optimal gereinigt, so dass keine zusätzliche Reinigung nötig wird. Die Anlage lieferte jährlich mehr als 10‘000kWh Strom, obschon die Dachneigung und –ausrichtung für eine PV-Anlage nicht optimal gegeben sind. Technische Störungen sind bisher keine aufgetreten.

Nebst dem erreichten Ziel, mit dem eigenen Solarstrom mindestens so viel Energie, wie das Einfamilienhaus an Eigenbedarf benötigt, zu produzieren, ist die Anlage dank der erhaltenen KEV-Förderung langfristig eine lukrative Investition.